strip joint III
In einem Nachtclub - oder was auch immer die richtige Bezeichnung für ein eben solches Etablissements ist - ist es selten so wie es in den Filmen dargestellt wird. So zumindest meine Erfahrung.
Ich habe es nie erlebt das dort dieses glamouröse Flair herrscht. Eigentlich war es immer recht trostlos. Zwar nicht diese geballte Trostlosigkeit die einem in einem Bordell entgegen schlägt aber doch eine etwas frustrierende Atmosphäre.
Die Damen verstärken bei mir diesen Eindruck nur noch. Sie sind attraktiv - ohne Frage - aber wenn man dann das Vergnügen hat eine von ihnen am Tisch zu haben - was bei Leibe ein teurer Spaß ist - so wird man das Gefühl nicht los das das Wesen das man gerade im Arm hat noch ärmer dran ist als man selber. Warum geh man wohl in so einen Schuppen? Meistens fühlt man sich einsam, geht mir zumindest so. Und dann ist man umgeben, einerseits von Männern die aus dem Sabbern nicht mehr raus kommen und sich - aus welchen Grund auch immer - für den Puff zu schade sind, und andererseits von Frauen die sich zwar bemühen einem das Gefühl zu geben attraktiv und begehrt zu sein aber so richtig überzeugend ist das auch nicht. Und, zuguterletzt, die Dame des Hauses - sozusagen die Puffmutter, etwas abgehalftert und aufgrund ihres Alters nicht mehr für die Kunden zuständig - die versucht das ganze, so dezent wie möglich zu koordinieren (wer zu wem, die Getränke, etc.).
Ich habe es nie erlebt das dort dieses glamouröse Flair herrscht. Eigentlich war es immer recht trostlos. Zwar nicht diese geballte Trostlosigkeit die einem in einem Bordell entgegen schlägt aber doch eine etwas frustrierende Atmosphäre.
Die Damen verstärken bei mir diesen Eindruck nur noch. Sie sind attraktiv - ohne Frage - aber wenn man dann das Vergnügen hat eine von ihnen am Tisch zu haben - was bei Leibe ein teurer Spaß ist - so wird man das Gefühl nicht los das das Wesen das man gerade im Arm hat noch ärmer dran ist als man selber. Warum geh man wohl in so einen Schuppen? Meistens fühlt man sich einsam, geht mir zumindest so. Und dann ist man umgeben, einerseits von Männern die aus dem Sabbern nicht mehr raus kommen und sich - aus welchen Grund auch immer - für den Puff zu schade sind, und andererseits von Frauen die sich zwar bemühen einem das Gefühl zu geben attraktiv und begehrt zu sein aber so richtig überzeugend ist das auch nicht. Und, zuguterletzt, die Dame des Hauses - sozusagen die Puffmutter, etwas abgehalftert und aufgrund ihres Alters nicht mehr für die Kunden zuständig - die versucht das ganze, so dezent wie möglich zu koordinieren (wer zu wem, die Getränke, etc.).
You don’t think of them as human
You don’t think of them at all
You keep your mind on the money
Keeping your eyes on the wall
aus Private Dancer von Tina Turner
untergang - 14. Mai, 17:40